Einbrüche in den Kindergärten in Breitscheid

Zu nicht genau bekannter Zeit, zwischen Samstagabend des 18.06.2016, 16:30 Uhr, und Montagmorgen des 20.06.2016, 06.55 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einen Kindergarten an der Straße „Am Ehrkamper Bruch“ in Ratingen- Breitscheid. Über ein aufgehebeltes Fenster gelangte man in die Einrichtung, in welcher diverse Schränke gewaltsam geöffnet und durchwühlt wurden. Dabei verschwand nach ersten Erkenntnissen Bargeld in bislang unbekannter Höhe.

Gleiches Schicksal traf auch einen Kindergarten am Mintarder Weg in Breitscheid. Nach ersten Erkenntnissen machten die Täter in diesem Fall jedoch keine Beute.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 !

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Mitgliederversammlung 2016

Die Bürgerschaft Breitscheid e. V. lädt herzlich ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 8. Juni 2016, um 19.30 Uhr, im Katholischen Gemeindezentrum, Alte Kölner Str. 16 ein.

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Persönlichkeiten in unserer Nachbarschaft

von: Barbara Bobbert

Eine prächtige Eiche weist mir den Weg in Breitscheid – Nord. Der Baum gilt als Sinnbild für Standhaftigkeit und Stärke, Eigenschaften, die auch zu Frau Neuroth passen, auf deren Grundstück diese Eiche steht. Wenn sie begeistert wie begeisternd aus ihrem Leben erzählt, energetisch mit wohlgesetzten Worten, mag man nicht glauben, dass sie vier schwere Hüftoperationen mit unsägliche Schmerzen hinter sich hat und seit 1992 mit chronischer Schmerzproblematik leben muss. Mit unerschöpflicher Energie hat sie, allen Schicksalsschlägen zum Trotz, immer wieder neue Herausforderungen gesucht und gemeistert. Weiterlesen

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Dreck-weg-Tag 2016

In den letzten Jahren hat die Bürgerschaft Breitscheid e. V. den Dreck-weg-Tag in Breitscheid jeweils Ende Februar durchgeführt.

In 2016 hat die Stadt Ratingen nunmehr eine Splittung des Termins vorgenommen:

  • Am 26.02.2016 werden die Ratinger Schulen einen separaten Dreck-weg-Tag gestalten.
  • Für den 01.10.2016 ist ein weitere Dreck-weg-Tag geplant, an dem alle Bürger teilnehmen können.

Die Bürgerschaft Breitscheid e. V. hat sich aus diesem Grund entschieden, auch den Dreck-weg-Tag in Breitscheid auf dem 01.10.2016 zu verlegen.

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Aktuelle „Blitzlichter“ aus unserer Umwelt-Region (CO-Pipeline und Fracking)

Autor: Ulrich Bruns (Breitscheider Bote Heft 10)

CO-Pipeline:

 In erster Linie wird natürlich von jedem Interessierten die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVG) wissbegierig erwartet – bekanntlich mahlen allerdings auch dort die Mühlen langsam. Erhofft wird seit langer Zeit die Bestätigung, dass die Inbetriebnahme der Pipeline verfassungswidrig wäre, was sicherlich das lang ersehnte AUS bedeuten würde. Weiterlesen

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In eigener Sache – Breitscheider Bote Heft 10

Liebe Breitscheider Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Damen und Herren,

im vergangenen Heft stellte ich Ihnen die Frage, inwieweit die „Bürgerschaft Breitscheid“ noch notwendig ist. Die Resonanz war – unserer Meinung nach – mehr als bescheiden.

Wir erhielten von den Lesern eine geringe Anzahl von Emails und Anrufen. Die Essenz dieser Rückmeldungen reichte von „völlig überflüssig“ bis zu „weitermachen“. Leider war aber selbst von den Absendern, die den Fortbestand der Bürgerschaft wünschten, niemand dazu bereit, selbst mit „Hand anzulegen“.

Insbesondere im Zusammenhang mit der starken Zunahme an Flüchtlingen und deren Integration, wird in jüngster Zeit in der Öffentlichkeit vermehrt darüber diskutiert, wie es mit der eigenen / deutschen Kultur steht. Deshalb frage ich Sie – wie steht es damit:

  • Wenn niemand mehr bereit ist, in seinem regionalen Umfeld Verantwortung zu übernehmen?
  • Wenn jeder nur an sein eigenes direktes Umfeld denkt, aber nicht die Gesamtheit sieht?
  • Wenn jeder nur an seinen eigenen persönlichen Vorteil denkt, aber nicht für andere da sein will?

Ich wage eine Prognose: Unsere Vereinskultur und damit ein Teil unserer Kultur im Gesamten, wird „vor die Hunde“ gehen. Wenn jeder nur an sich selbst denkt, wird das gravierende Folgen für unser Umfeld und unser Zusammenleben haben. Lassen Sie uns dieses unter allen Umständen vermeiden!

Bürgerliches Engagement wird immer wichtiger, damit ein friedliches und zufriedenes Miteinander möglich ist.

In diesem Sinne – werden Sie aktiv und unterstützen uns! Oder anders formuliert – was müssen wir tun, dass auch Sie sich tatkräftig engagieren?

Herzliche Grüße,

Ihr

Jürgen Döppelern (Vorsitzender)

 

PS: Um Meinung oder Rückmeldung wird gebeten, auf welchem Weg auch immer.

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Bürgertreff am 19. November 2015

Die Bürgerschaft Breitscheid e. V. veranstaltet am Donnerstag, 19. November 2015 um 19.30 Uhr einen Bürgertreff im Restaurant Benvenuti des Tennisclubs TuS Breitscheid 1972 e. V., Mintarder Weg 108.

Alle interessierten Bürger sind zum Meinungsaustausch über aktuelle Themen herzlich eingeladen.

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In eigener Sache

Liebe Breitscheider Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Damen und Herren,

ein agiler Unternehmer stellt sein Handeln und Tun von Zeit zu Zeit immer wieder infrage, um ggf. Änderungen zu einer größeren Effizienz durchzuführen. Ähnliche Ausgangssituation, gleiche Fragen treibt uns besonders in unseren letzten Vorstands- sitzungen und Gesprächen immer wieder um:

  • Ist die „Bürgerschaft Breitscheid e.V.“ überhaupt notwendig?
  • Wird sie noch als wichtig erachtet?
  • Ist sie zeitgemäß?

Sieht man sich die Mitgliederzahlen (90% der Mitglieder sind passive Mitglieder) im Vergleich zur Breitscheider Bevölkerungszahl an (100 : 5.500), so muss man – meiner Meinung nach – zu dem Ergebnis kommen, dass sich kaum jemand für die Ziele und Zwecke der Bürgerschaft interessiert – wir also „überflüssig / entbehrlich“ sind!

Ist das auch Ihre Meinung?

Appell:

A) Teilen Sie uns doch bitte Ihre Ansicht mit! (*) Wie sehen Sie die „Bürgerschaft Breitscheid e.V.“ aus Ihrer Perspektive? Sollen wir unsere Ausrichtung, Ziele usw. ändern / anpassen? Und wenn ja, wohin?

B) Können Sie persönlich sich irgendwie / irgendwo beteiligen, bzw. einbringen? Man trifft sich in lockerer Runde 1x im Monat abends für etwa 2 Stunden, spricht über Breitscheider-Themen jedwelcher Art und setzt daraus Aktivitäten in entsprechende Zeitachsen.

Dank im Voraus! Wir wünschen Ihnen einen schönen, sonnigen und nicht zu warmen Sommer!

Herzliche Grüße – und bleiben Sie uns treu!

Jürgen Döppeler

Vorsitzender

(*) Mail: juergen.doeppeler@buergerschaft-breitscheid.de

oder: Bürgerschaft Breitscheid e.V., Mintarder Weg 81, 40885 Ratingen

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Relativ Aktuelles zu unseren Stammthemen CO-Pipeline sowie Fracking

Autor: Ulrich Bruns

Beide Themen haben zweifelsfrei eins gemeinsam: Niemals dürfen sie in Betrieb genommen werden, denn sie würden in einem Ernstfall vorprogrammiert sehr viele irreversible Schäden mit äußerst negativen Folgen anrichten. Hierzu sind (auch von uns) mannigfaltige Beschreibungen erstellt worden, sodass wir an dieser Stelle nicht weiter ausführen brauchen.

Beim Thema-CO hat sich seit August 2014 nichts erwähnenswertes Neues ergeben; so gelten immer noch die Ausführungen aus unserem letzten Heft 8; siehe dazu auch passend die nachfolgende Mitteilung des Pressekoordinators Herrn Dieter Donner, wozu ich überleitend nur noch die Überschrift setze –

SO SCHNELL KANN ES PASSIEREN:

Donner_2015-04-15Pipeline angesägt und erst Passanten entdeckten die Leckage – Fragezeichen bei den Verantwortlichen in Gladbeck

 Die Aufregung um die Pipeline-Leckage in Gladbeck ist zu Recht groß. Sicherlich ist es auch richtig, dass Ermittlungen nach dem Täter sofort gestartet werden.

Allerdings ist es genauso wichtig, jetzt die Überwachungssysteme der Pipeline-Betreiber zu hinterfragen. Weshalb wurde die Leckage durch Passanten und nicht unmittelbar durch die Betreiber entdeckt und gestoppt? So konnte dort, wie gemeldet, „bis zu 10.000 Liter hochgiftiges Methanol“ austreten und die umliegende Bevölkerung gefährden.

Wir und die Kläger gegen die Bayer-CO-Pipeline haben schon früh und zuletzt bei der Mega-Anhörung in der Grugahalle darauf hingewiesen, dass auch Pipelines für hochgiftige Stoffe, wie z.B. Methanol und Kohlenmonoxid (CO), kein geeignetes Transportmittel sind und schon gar nicht, wenn diese in der Nähe von Wohngebieten verlaufen.

Ein ähnlicher Vorfall wie in Gladbeck hätte bei einer mit CO betriebenen Pipeline verheerende Folgen gehabt. CO ist farblos, geruchlos, geschmacklos und für den Menschen nicht wahrnehmbar. Damit wäre eine Warnung durch „Spaziergänger“ unmöglich. Denn schon die kleinsten Mengen von 30 Millilitern, die Menge eines Schnapsglases, machen einen erwachsenen Menschen bewusstlos und würden den Tod von Kindern bedeuten.

Also nicht nur die Aufklärung des Täters oder der Täter ist gefragt. Auch die Abwägung von wirtschaftlichen Betreiberinteressen und den wohlbegründeten Gemeinwohlinteressen der  Menschen muss jetzt diskutiert werden.

Das Oberverwaltungsgericht hat in dem CO-Pipeline-Verfahren hierzu einen Vorlagebeschluss an das Bundesverfassungsgericht eingereicht, weil die Richter das Gemeinwohl in dem Verfahren nicht genügend berücksichtigt sehen. Die Entscheidung dazu steht ebenso noch aus wie der Termin.

Wir werden als Initiative anlässlich der Bayer-Aktionärsversammlung (am 27. Mai 2015 in der Messe Köln) die Aktionäre vor und in der Veranstaltung über den Stand des Verfahrens und den Finanz- und Imageschaden von Bayer mit einem Infoblatt, Redebeiträgen und einer Mahnwache informieren.

FRACKING

Für heute abschließend noch ein paar „bemerkenswerte“ Ausführungen zum Thema-Fracking – hier immer den allerersten Satz aus heutiger Einleitung unverrückbar  vorangestellt.

Leider nimmt das „Gewürge“ um klare Entscheidungen seitens der Politik in Richtung Ablehnung jeglicher Aktivitäten (also ebenfalls keine Probebohrungen) immer noch kein Ende, wobei es zuvor auch Zeiten gab, wo „unsereins“ sich zu diesem Thema relativ gut entspannen und beruhigen konnte.

Erst hü, dann hott, dann jein, kann man wohl klar der Rhetorik unserer Bundesumweltministerin zuordnen. Anfangs erklärt sie eindeutig, dass es diese Schiefergas-Fördermethode auf „absehbare“ Zeit nicht geben würde, dann definiert sie in ihrem Gesetzentwurf, dass die Förderindustrie ab 2019 Fracking beantragen könne … was soll das Ganze .. findet dann auf einmal keine Umweltzerstörung mehr statt?! Auf Nachfrage erklärt sie (hier innerhalb eines Interviews gegenüber der WAZ) „beantragen ja, damit ist ja längst nicht gesagt, dass der Antrag auch genehmigt wird; denn dann müssen sich ja auch noch die Bergbauämter und die Wasserbehörden im Einvernehmen befinden“.

Kommentar überflüssig, seine Meinung mag sich jeder dazu selbst bilden. Wie bekannt, gibt es derzeit leider nur 2 Parteien, die eindeutig dagegen sind. „Der Rest“ schwankt, jeweils auch innerparteilich. Dieses ist eigentlich nicht verständlich, denn definitiv wird sich niemand freiwillig „vor seiner Haustür“ in vollstes Risiko begeben und ggf. in verseuchtem Grundwasser baden, bzw. dasselbe trinken.

Also schlichtweg „Augen zu und durch“?! Letztlich liegt wohl alles an den regelmäßigen, millionenschweren Einnahmen (abhängig von den Fördermengen), welche die Kommunen von der Industrie / den Goldgräbern kassieren möchte!!

Zum Glück übersteigt die ständig wachsende Anzahl der „Druck-machenden“ Fracking-Gegner mittlerweile die Millionenschwelle.

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