Was gibt’s Neues in Sachen Fracking?!

Autor: Ulrich Bruns

In Sachen Fracking gibt es derzeit leider (noch) nichts zu feiern. „Fracking bleibt ein Angstthema“ so schrieb unlängst die WAZ – und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Es kann und darf niemals sein, dass unser aller wichtigstes Element / unentbehrliches Grundwasser auf immer und ewig verseucht wird; das gilt natürlich ebenso für das gesamte und äußerst umstrittene Bohrverfahren sowie irgendeine damit verbundene Förder-Art und -Weise.

Nach wie vor sind „die Politiker“ sich uneins – es gibt derzeit keine für alle verbindliche Verbotsvorschrift. Etwas entspannend wirkt, dass einerseits das Trinkwasser absoluten Schutz hätte, so eine Erklärung der amtierenden Umweltministerin, andererseits Fracking sowie auch Erkundungsbohrungen, hier besonders im Bereich des Ruhrverbandes, per Erlass untersagt sind. Was nützt das alles? Unlängst haben sich wiederum Gas- und Ölkonzerne die NRW-Claims neu abgesteckt – warum wohl? Herr Gabriel und Frau Hendricks wollen Fracking zwar bundesweit „regeln“ (etwa Ende des Jahres), es existieren jedoch begründete Befürchtungen, dass letztlich Schlupflöcher nicht auszuschließen sind.

Es kommt noch besser: Die Fracking-Welt könnte doch so schön und natürlich auch aus vielfältiger Sicht lohnenswert sein, wenn man der Aufmachung von ExxonMobil Glauben schenkt. Hier hatte deren Vorstandsvorsitzender Herr Kalkoffen Ende September bundesweit „im Großformat“ verkündet, dass sein Unternehmen neue Maßstäbe gesetzt hätte, nämlich mit giftfreiem Fracking. Diese Behauptung wird erwartungsgemäß nicht nur als äußerst skeptisch, sondern auch hingehend bis zum Verweis ins Reich der Fabeln beurteilt. Nicht verwunderlich, denn bislang sind es etwa 150 notwendige, teilweise hochgiftige Substanzen und diese werden bis auf 2 Mittel völlig eliminiert, die natürlich ungiftig und zudem biologisch abbaubar wären. ** Den Labortests müssten nun Probebohrungen folgen, so ein Exxon-Sprecher – hier drängt sich die Frage auf, warum man nicht in den USA testet?!

Heutige Schlussanmerkung: Was nutzen uns hier etwaige Fracking-Verbote, wenn die Niederlande als unser Nachbar demnächst entlang der Grenze Fracking-Aktivitäten durchführt? Die Risiken für das Grundwasser sind wiederum unkalkulierbar; auch deswegen hat NRW die Niederlande aufgefordert, nicht nur deren Pläne für die Gasförderung im Grenzgebiet offenzulegen, sondern auch alle Planungen sofort einzustellen. – Kein weiterer Kommentar.

650.000 Unterschriften haben Umweltschützer gesammelt und damit Bundesumweltministerin Hendricks zu einem generellen Verbot des Gas-Frackings aufgefordert.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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CO-Pipeline – Brandneue Erfolgsnachrichten! Feiern Sie mit uns!

 Autor: Ulrich Bruns

Unter dieser Überschrift konnten wir beim Thema CO-Pipeline Ende August ’14 vorläufige Entwarnung publizieren. Es waren gute Nachrichten, nicht nur für die Bürgerschaft-Breitscheid sondern natürlich auch für viele andere Bürgerinitiativen sowie abertausende Pipeline-Gegner, inklusive diverser Kommunen:

Wie es sich bereits angedeutet hat (wir berichteten) und allerseits erhofft, hatte jetzt das Oberverwaltungsgericht-Münster sein Urteil gesprochen und die Nutzung der 67 Kilometer langen Pipeline weiterhin untersagt – anders formuliert: Das Gericht hält den Bau der CO-Pipeline für verfassungswidrig, hier vornehmlich mit dem Bezug auf die vorgenommenen Enteignungen, da der Nutzen der Pipeline für das Wohl der Allgemeinheit nicht hinreichend begründet / erkennbar sei.

Dieser „Schlag ins Kontor“ ist natürlich für Bayer zumindest eine kleine Katastrophe mit erheblichen Verlusten, nicht nur zeitlich betrachtet sondern auch monetär. Übrig bleibt dem Konzern jetzt nur noch der Gang vor das Bundesverfassungsgericht – und deren endgültiges Urteil kann erfahrungsgemäß Jahre dauern.

Völlig unberücksichtigt blieben bei dem Rechtsspruch noch die längst erwarteten Urteile zu diversen und umfangreichen Planänderungsvorhaben – auch hierbei muss sich Bayer bis zur Beurteilung / Entscheidung erneut auf lange und wiederum kostspielige „Wartezeiten“ einstellen.

Es bleibt die Frage und Hoffnung zugleich, ob nicht Bayer jetzt endlich die Klage zurückzieht, um nicht noch mehr Millionen-€ zu verbrennen. Unabhängig davon kursiert seit Kurzem ein Gerücht, dass Bayer deren Kunststoff-Sparte zu verkaufen gedenkt!?

Die Vorstands-Riege hält sich dazu äußerst bedeckt, klare Aussagen oder Tendenzen sind absolute Fehlanzeige.

Bleiben wir also weiterhin gespannt!

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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Bürgertreff am 15. Januar 2015

Die Bürgerschaft Breitscheid e. V. veranstaltet am Donnerstag, 15. Januar 2015 um 19.30 Uhr einen Bürgertreff im Restaurant Benvenuti des Tennisclubs TuS Breitscheid 1972 e. V., Mintarder Weg 108.

Alle interessierten Bürger sind zum Meinungsaustausch über aktuelle Themen herzlich eingeladen.

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Breitscheider Bote – Ausgabe 8

Die 8. Ausgabe des Breitscheider Boten ist fertiggestellt und befindet sich derzeit in der Verteilung an alle Breitscheider Haushalte.

Wir freuen uns, ihnen wieder ein informatives Heft mit dem Terminkalender für das erste Halbjahr 2015 zur Verfügung stellen zu können.

Titelseite_Heft_8Sollten Sie versehentlich den Breitscheider Boten nicht in ihrem Briefkasten finden, erhalten Sie selbstverständlich gerne ein Exemplar nachgeliefert. Bitte senden Sie uns hierzu eine Mail über das Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter 02102 185206.

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Pflegezustand der öffentlichen Flächen in Breitscheid

Immer wieder erreichen uns Hinweise von Breitscheider Bürgern, die auf einen aus ihrer Sicht unbefriedigenden Pflegezustand von öffentlichen Flächen von der Baumscheibe bis zum Spielplatz hinweisen.

Die Bürgerschaft Breitscheid e. V. ist gerne bereit, mit der Stadt Ratingen hierzu in einen Dialog zu treten.

Um ein möglichst umfassendes Bild des derzeitigen Pflegezustands der öffentlichen Flächen zu erhalten, bitten wir um Ihre Unterstützung.

Melden Sie uns per Mail an info@buergerschaft-breitscheid.de die aus Ihrer Sicht derzeit vorhandenen pflegebedürftigen Flächen in Breitscheid.

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Bürgertreff am 18. September 2014

Die Bürgerschaft Breitscheid e. V. veranstaltet am Donnerstag, 18. September 2014 um 19.30 Uhr einen Bürgertreff im Restaurant Benvenuti des Tennisclubs TuS Breitscheid 1972 e. V., Mintarder Weg 108.

Alle interessierten Bürger sind zum Meinungsaustausch über aktuelle Themen herzlich eingeladen.

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