Es geht nicht nur um die Wurst, sondern auch um die Äpfel

von: Marcus Schulze

Wenn man in den letzten Jahren das Leben in Breitscheid beobachtete, hat sich die Anzahl der Vierbeiner rasant gesteigert. Sind die Kinder groß, denkt man über einen Hund nach. Hat man keine Kinder, denken viele über einen treuen Gefährten nach. Möchte man sein Grundstück sicherer machen, denkt man über einen Hund nach. Die Sendung mit Martin Rütter zeigt, dass vieles beim Hund vom Mensch ausgeht.

Erfreulicherweise stelle ich fest, dass es eine große Zahl von Hundebesitzern gibt, die sich inten­siv um den Hund kümmern. Dazu gehört auch das Entfernen der Hundenotdurft auf Wegen und angrenzenden Straßenrändern. Das sieht man an den überquellenden Papierkörben rund um Breit­scheid mit vollen Hundebeuteln. Wir vom Bürgerverein sind da im Gespräch mit der Stadt Ratingen, damit diese regelmäßiger geleert werden.

Aber es geht ja bekanntlich nicht nur um die Wurst, sondern auch um die Äpfel, nämlich den Pferdeäpfeln! Wir hören immer häufiger, dass z. B. die „Schneeweiß-Runde“ beim Spazierengehen ein wahrer Slalomparcours geworden ist. Jetzt stellt sich die Frage, was kann man tun? Reitwege anlegen, die Besitzer mit „Pferdeäpfelbeutel“ ausstatten oder eine „Pferdeäpfelentsorgungsan­lage“ bauen? Selbst auf der Ostfrieseninsel Juist ist das kein einfaches Thema.

Aber vielleicht haben die Pferdebesitzer ja eine Idee, wie wir die Äpfel besser in den Griff bekom­men, damit alle Spaß beim Joggen, Wandern oder Radfahren haben?

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